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Computer & Zubehör / Testbericht

UGREEN NASync DXP4800 Plus 2026: Lohnt sich das NAS?

Vier Laufwerksschächte, Intel-Prozessor und 10-GbE machen das UGREEN-NAS für anspruchsvolle Haushalte interessant. Wir bewerten Ausstattung, Folgekosten und die Alternativen von Synology und QNAP.

Symbolbild eines Vier-Bay-NAS mit Metallgehäuse auf einem Technik-Arbeitsplatz
Testurteil der Redaktion
UGREEN NASync DXP4800 Plus 2026: Lohnt sich das NAS?
4,2 / 5,0 · Gut

Das hat überzeugt

  • 10-GbE und zusätzlicher 2,5-GbE-Anschluss bieten Reserven für große Dateien und mehrere Nutzer
  • Vier SATA-Schächte und zwei M.2-Steckplätze erlauben eine flexible Speicherplanung
  • Intel Pentium Gold 8505 und erweiterbarer DDR5-Arbeitsspeicher bieten Spielraum für Zusatzdienste

Das stört

  • 667,81 € sind nur der Einstieg: Festplatten, Sicherungsmedium und schnelle Netzwerktechnik kommen hinzu
  • Vier mechanische Festplatten machen eine geräuschbewusste Standortwahl erforderlich

Wir empfehlen das DXP4800 Plus für technikaffine Haushalte und kleine Teams mit großen Dateien. 10-GbE und die ausbaufähige Hardware überzeugen. Für einfache Sicherungen ist es teuer; ohne separates Backup und passende Netzwerktechnik bleibt sein Nutzen begrenzt.

Preis zum Testzeitpunkt: 667,81 € ohne Laufwerke
Wie wir bewerten

Kurzfazit: viel Netzwerktechnik für anspruchsvolle Haushalte

Wir empfehlen das UGREEN NASync DXP4800 Plus technikaffinen Familien und kleinen Teams, die große Fotoarchive, Videos und gemeinsame Projektordner zentral verwalten. Für 667,81 € ohne Festplatten bietet es eine attraktive Kombination aus vier Laufwerksschächten, Intel-Prozessor und 10-Gigabit-Ethernet. Wer lediglich Dokumente sichern oder gelegentlich Handyfotos ablegen möchte, bezahlt hier für Leistungsreserven, die im Alltag ungenutzt bleiben.

Redaktioneller Technikcheck: Dieser Artikel enthält eine Bewertung der Ausstattung und nachvollziehbare Planungsrechnungen. Die Zahlen sind technische Kennwerte beziehungsweise ausdrücklich bezeichnete Rechenbeispiele, kein Messprotokoll. Eine mehrwöchige Geräteerprobung oder konkrete Beobachtungen zu Haptik, Geräusch und Stabilität werden damit nicht behauptet.

Unser Urteil fällt mit 4,2 von 5 Punkten positiv aus. Besonders überzeugend finden wir die Netzwerkausstattung und die Ausbaumöglichkeiten. Kritisch bewerten wir den Gesamtpreis einer vollständigen Installation, den Administrationsaufwand und die Anforderungen an Aufstellung und Datensicherung. Ein NAS ist kein fertiges Backup-Konzept, sondern ein Baustein darin.

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Verarbeitung und Alltagstauglichkeit: sinnvoll aufgebaut, nicht unsichtbar

Das DXP4800 Plus kombiniert ein Metallgehäuse mit vier von vorne zugänglichen Laufwerkseinschüben. Diese Bauform bewerten wir als alltagstauglich: Zum Austausch einer Festplatte muss nicht das gesamte Gehäuse geöffnet werden. Gleichzeitig bleiben vier Laufwerke auf relativ kleiner Stellfläche untergebracht. Für einen Schreibtisch ist das praktisch, akustisch jedoch nicht automatisch angenehm.

Bei einem NAS zählt für uns weniger die dekorative Oberfläche als die Wartbarkeit. Laufwerksträger, gut erreichbare Anschlüsse und ein freier Luftweg sind wichtiger als eine besonders kleine Grundfläche. Die Frontzugänglichkeit ist deshalb ein Pluspunkt. Aussagen über Spaltmaße, die Klemmkraft einzelner Träger oder den Druckpunkt der Tasten erfordern dagegen eine tatsächliche Geräteprüfung.

Für den Alltag empfehlen wir einen festen, offenen Standort außerhalb des Schlafzimmers. Mechanische Festplatten erzeugen neben dem Lüftergeräusch auch Zugriffsgeräusche und Vibrationen. Ein resonierendes Regal verstärkt diese. Ein geschlossener Schrank löst das Problem nicht: Er behindert die Wärmeabfuhr und erschwert den Zugang.

Die Stromversorgung und Netzwerkkabel gehören ebenfalls zur Stellplatzplanung. Wir halten einen Platz nahe dem Switch für sinnvoller als eine Aufstellung neben dem Monitor. Wer nur zwei Laufwerke benötigt, findet im Umfeld unserer Einordnung zum UGREEN Gehäuse eine kompaktere Geräteklasse. Vier Schächte lohnen sich vor allem für Kapazität, Redundanz und spätere Erweiterungen.

Hardware: starke Anschlüsse, aber keine automatische Beschleunigung

Im DXP4800 Plus arbeitet ein Intel Pentium Gold 8505 mit fünf CPU-Kernen und sechs Threads. Dazu kommen 8 GB DDR5-Arbeitsspeicher, vier SATA-Laufwerksplätze und zwei M.2-Steckplätze für NVMe-SSDs. Für Dateifreigaben, Sicherungsaufgaben und zusätzliche Dienste ist das eine vielseitige Ausgangsbasis. Anspruchsvolle virtuelle Maschinen verlangen dagegen eine sorgfältige Ressourcenplanung.

Der wesentliche Unterschied zu einfacheren NAS-Geräten ist der 10-GbE-Anschluss. Ergänzt wird er durch einen separaten 2,5-GbE-Port. Wir bewerten diese Kombination höher als einen zweiten langsamen Anschluss: Sie erlaubt einen schnellen Hauptzugang und eine zusätzliche Netzwerkanbindung. Eine automatische Addition beider Geschwindigkeiten ergibt sich daraus nicht.

Auch 10-GbE macht ein Festplattenarray nicht beliebig schnell. Laufwerkszahl, RAID-Konfiguration, Dateigröße und parallele Zugriffe bestimmen den Durchsatz mit. Bei vielen kleinen Dateien spielen Zugriffszeiten eine große Rolle. NVMe-Speicher hilft besonders dann, wenn Anwendungen und Arbeitsdaten gezielt darauf liegen. Ein SSD-Cache beschleunigt nicht jeden einmaligen Kopiervorgang.

Messwerte und Praxis: Kennzahlen richtig einordnen

Für eine belastbare Kaufentscheidung trennen wir Schnittstellenraten von realen Übertragungen. Die folgende Tabelle enthält sieben konkrete Kennwerte und Rechenwerte. Sie beschreibt die Ausstattung und ihre Größenordnung, nicht gemessene Geschwindigkeit, Temperatur oder Lautstärke eines Testgeräts.

Messgröße Wert Was das im Alltag bedeutet
CPU-Kerne 5 Mehr Spielraum für parallele Aufgaben als bei sehr einfachen Einstiegsplattformen.
Installierter Arbeitsspeicher 8 GB DDR5 Eine brauchbare Ausgangsbasis für Dateidienste und zusätzliche Anwendungen.
SATA-Laufwerksplätze 4 Erlaubt größere Speicherverbünde und unterschiedliche RAID-Konfigurationen.
Schneller Netzwerkanschluss 10 Gbit/s Entspricht rechnerisch 1.250 MB/s vor Protokollverlusten und Speicherlimits.
Zweiter Netzwerkanschluss 2,5 Gbit/s Entspricht rechnerisch 312,5 MB/s vor Protokollverlusten.
Rohkapazität im Rechenbeispiel 32 TB bei 4 × 8 TB Summe der Laufwerkskapazitäten vor Redundanz und Dateisystem.
RAID-5-Kapazität im Rechenbeispiel 24 TB vor Dateisystem Die Kapazität eines Laufwerks steht rechnerisch für Paritätsinformationen bereit.
Symbolbild eines herausgezogenen NAS-Laufwerksträgers neben einer 3,5-Zoll-Festplatte
Symbolbild eines herausgezogenen NAS-Laufwerksträgers neben einer 3,5-Zoll-Festplatte

Die 24 TB des Beispiels sind dezimale Terabyte. In einer Anzeige mit binären Einheiten entsprechen sie rund 21,8 TiB, bevor weitere Reserven und Dateisystemstrukturen berücksichtigt werden. Diese Differenz ist keine verschwundene Speicherkapazität, sondern zunächst eine Frage der Einheit.

Ein zweites Rechenbeispiel verdeutlicht den Netzwerkeffekt: 100 GB benötigen bei konstant 100 MB/s ungefähr 16,7 Minuten. Bei konstant 500 MB/s sind es rund 3,3 Minuten. Das sind reine Übertragungsrechnungen ohne Einrichtungszeit oder zusätzliche Dateiarbeit. Sie erklären, warum ein schneller Anschluss bei Videoprojekten nützt, bei einem kleinen Textdokument aber kaum auffällt.

Für die Stromkosten ist der tatsächliche Dauerverbrauch entscheidend. Als Budgetrechnung ergeben 40 W im Jahresmittel rund 350 kWh beziehungsweise etwa 105 € bei 0,30 €/kWh. Diese 40 W sind ein angesetztes Szenario, kein Verbrauchswert des UGREEN. Wir empfehlen, den eigenen Aufbau nach der Einrichtung mit einem Steckdosenmessgerät zu prüfen, einschließlich Ruhephasen und Sicherungsfenstern.

Einrichtung und Nutzung: ein eigener Server bleibt Verwaltungsarbeit

Das Betriebssystem UGOS Pro bündelt Speicherverwaltung, Benutzerkonten und Anwendungen. Für Familien ist vor allem eine verständliche Ordnerstruktur wichtig: gemeinsame Dokumente, private Benutzerbereiche und ein getrenntes Ziel für Sicherungen. Wir empfehlen individuelle Konten statt eines gemeinsamen Administratorzugangs. Das erleichtert die Rechtevergabe und begrenzt die Folgen versehentlicher Änderungen.

Vor dem ersten großen Datenimport stehen Systemaktualisierung, Speicherpool, Benachrichtigungen und Sicherungsziel auf der Liste. Ein RAID-Verbund schützt vor bestimmten Laufwerksausfällen, nicht vor versehentlichem Löschen, Schadsoftware oder einem Verlust des gesamten Geräts. Besonders wichtige Daten gehören zusätzlich auf ein getrenntes Medium und an einen zweiten Standort.

Für kleine Teams sehen wir einen klaren Nutzen bei gemeinsamen Projektdateien. Zugleich steigt die Verantwortung: Wer verwaltet Konten, installiert Updates und kontrolliert Sicherungsfehler? Ohne feste Zuständigkeit wird aus zentraler Ablage schnell eine zentrale Schwachstelle. Für geschäftskritische Prozesse reicht leistungsfähige Hardware allein nicht.

Zusatzdienste wie Container sollten einen konkreten Zweck erfüllen. Ein kleiner Dienst ist etwas anderes als mehrere speicherhungrige Anwendungen. Wer ohnehin einen separaten Rechner betreibt, kann Aufgaben aufteilen; unsere Einordnung zu NiPoGi Mini-PCs beschreibt eine passende benachbarte Geräteklasse. Das NAS bleibt dann primär Speicher statt gleichzeitig Experimentierplattform und einziges Archiv.

Langzeiterfahrung: welche Punkte nach Wochen zählen

Langzeitqualität zeigt sich bei einem NAS nicht am ersten erfolgreichen Kopiervorgang. Entscheidend sind wiederkehrende Sicherungen, zuverlässige Benachrichtigungen, kontrollierte Updates und die Wiederherstellung gelöschter Dateien. Wir setzen deshalb einen erfolgreichen Restore höher an als eine einzelne hohe Übertragungsrate. Eine Sicherung ist erst dann praktisch brauchbar, wenn der Rückweg funktioniert.

Für die ersten Wochen empfehlen wir eine feste Kontrollroutine: zunächst täglich die Sicherungsprotokolle prüfen, anschließend regelmäßig Laufwerkszustand, freien Speicher und Systemmeldungen kontrollieren. Nach größeren Aktualisierungen gehören Freigaben und Zusatzdienste erneut überprüft. Unbeaufsichtigter Betrieb bedeutet nicht wartungsfreien Betrieb.

Ein typischer Stolperstein ist die zeitliche Überlagerung mehrerer Aufgaben. Medienindizierung, große Sicherungen und Wartungsarbeiten beanspruchen denselben Speicherverbund. Wir empfehlen getrennte Zeitfenster, damit Teamzugriffe nicht mit allen Hintergrundaufgaben konkurrieren. Außerdem verdient ein knapp gefüllter Speicherpool früh Aufmerksamkeit; erst bei akutem Platzmangel über Erweiterungen nachzudenken ist schlechte Planung.

Eine konkrete Aussage über drei Wochen störungsfreien Betrieb, Lüfterregelung oder sporadische Verbindungsabbrüche enthält dieser Technikcheck nicht. Für unser Urteil zur langfristigen Eignung zählen deshalb Wartbarkeit, Reserven und ein überprüfbares Sicherungskonzept. Einen belegten Dauerlauf ersetzt diese Bewertung nicht.

Symbolbild eines Vier-Bay-NAS mit Netzwerk-Switch im heimischen Arbeitszimmer
Ein offener, gut belüfteter Standort gehört zur Planung eines Vier-Bay-NAS.

Vergleich: UGREEN gegen Synology und QNAP

Als direkte Alternativen betrachten wir die Synology DiskStation DS923+ und das QNAP TS-464-8G. Beide gehören zur Klasse der Vier-Bay-Desktop-NAS. Die Preisbereiche dienen als Einkaufsbudgets für das leere Gehäuse, nicht als tagesaktuelle Händlerangebote. Gerade beim älteren DS923+ beeinflussen Restbestände und Aktionen den Preis deutlich.

Modell Preis ohne HDD Kernparameter Stärke Schwäche
UGREEN NASync DXP4800 Plus 667,81 € Pentium Gold 8505; 8 GB DDR5; 4 SATA; 2 M.2; 10-GbE plus 2,5-GbE Schnelle Netzwerkanbindung bereits enthalten Zusatzkosten für die passende Infrastruktur
Synology DiskStation DS923+ Orientierungsbudget: 550–700 € Ryzen R1600; 4 GB ECC-RAM; 4 SATA; 2 M.2; 2 × 1-GbE; 10-GbE optional Umfangreiches DSM-Ökosystem für Sicherung und Verwaltung 10-GbE erfordert ein zusätzliches Modul; keine integrierte GPU
QNAP TS-464-8G Orientierungsbudget: 550–700 € Intel Celeron; 8 GB RAM; 4 SATA; 2 M.2; 2 × 2,5-GbE; PCIe-Erweiterung Flexible Netzwerk- und Anwendungsmöglichkeiten 10-GbE erfordert eine Zusatzkarte; komplexe Administration

Unsere Kaufempfehlung ist klar verteilt: Das UGREEN wählen wir für große lokale Transfers und Käufer, die 10-GbE gezielt einsetzen. Die DS923+ bevorzugen wir, wenn das DSM-Ökosystem, Sicherungsabläufe und zentrale Verwaltung Vorrang vor der serienmäßigen Netzwerkgeschwindigkeit haben. Der Aufpreis für ein schnelleres Netzwerk gehört dort in die Gesamtrechnung.

Das QNAP ist die interessante Alternative für Nutzer, die Erweiterbarkeit und vielfältige Dienste suchen und sich mit der Administration beschäftigen. Für einen direkten Preisvergleich zählen gleich ausgestattete Pakete: Gehäuse, Arbeitsspeicher, Netzwerkkarte und gegebenenfalls Switch. Ein günstigerer Grundpreis entscheidet diesen Vergleich nicht allein.

Kaufberatung: Laufwerke und Netzwerk zuerst planen

Welche Ausführung ist sinnvoll?

Das hier bewertete Angebot enthält keine HDDs. Wir empfehlen für den Speicherverbund geeignete CMR-NAS-Festplatten und vor dem Kauf einen Abgleich der konkreten Modellnummer mit der Kompatibilitätsliste. Vier gleiche Laufwerke vereinfachen die Planung. Unterschiedliche Kapazitäten führen je nach RAID-Konfiguration zu ungenutztem Platz.

Für ein reines Dateiarchiv halten wir mehr HDD-Kapazität und ein gutes externes Sicherungsziel für wichtiger als einen sofortigen RAM- oder SSD-Ausbau. Die vorhandenen 8 GB sind ein sinnvoller Startpunkt. Wer Anwendungen, virtuelle Maschinen oder intensive SSD-Arbeitsbereiche plant, legt deren Bedarf vor dem Kauf fest.

Was kostet das vollständige System?

Eine transparente Budgetrechnung: Setzen wir vier Festplatten mit jeweils 180 € an, steigt der Kaufpreis von 667,81 € auf 1.387,81 €. Das ist ein Rechenbeispiel, kein konkretes Festplattenangebot. Ein getrenntes Backup und die Netzwerktechnik kommen noch hinzu. Genau deshalb bewerten wir den Gehäusepreis nicht isoliert.

Ein Computer mit 1-GbE bleibt auch am 10-GbE-NAS auf seine eigene Verbindung begrenzt. WLAN bringt zusätzlich wechselnde Funkbedingungen ins Spiel. Wer einen kompakten Rechner als Arbeitsplatz nutzt, sollte dessen Anschlüsse prüfen; bei ACEMAGIC Mini-PCs ist diese Schnittstellenfrage ebenso wichtig wie bei klassischen Desktop-PCs. Für größere Transfers zählt die gesamte Verbindungskette.

Garantie, Gewährleistung und Rückgabe

Beim gewerblichen Neukauf in Deutschland bestehen regelmäßig zwei Jahre gesetzliche Mängelrechte gegenüber dem Verkäufer. Eine zusätzliche Herstellergarantie ist davon getrennt; Dauer, Registrierung und Abwicklung gehören vor dem Kauf geprüft. Beim Onlinekauf gilt für Verbraucher regelmäßig ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Freiwillige längere Rückgabefristen hängen vom jeweiligen Angebot ab.

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Wir empfehlen den Kauf, wenn Laufwerksbudget, Sicherungsziel und Netzwerk bereits feststehen. Vor einer Rückgabe sind persönliche Daten sicher zu entfernen und das Gerät von Benutzerkonten zu trennen. Wer diese Planung überspringt, kauft zunächst ein leistungsfähiges Gehäuse, aber noch keine verlässliche Speicherlösung.

FAQ zum UGREEN NASync DXP4800 Plus

Funktioniert das NAS ohne Festplatten?

Für die geplante Datenablage werden passende Laufwerke benötigt. Das Angebot für 667,81 € enthält keine HDDs. Wir empfehlen, die Laufwerke zusammen mit dem Sicherungskonzept auszuwählen, statt allein nach dem niedrigsten Preis pro Terabyte zu kaufen.

Brauche ich für das DXP4800 Plus einen 10-GbE-Switch?

Nein. Das NAS arbeitet auch in einem langsameren Ethernet-Netz. Ein 10-GbE-Switch ist für mehrere entsprechend ausgestattete Geräte sinnvoll. Für eine direkte Verbindung zu einem einzelnen kompatiblen Computer genügt eine passende Netzwerkkonfiguration; dafür ist zusätzliche Einrichtung erforderlich.

Ersetzt RAID 5 ein Backup?

Nein. RAID 5 toleriert den Ausfall eines Laufwerks, schützt aber nicht vor allen Datenverlusten. Versehentliches Löschen, Schadsoftware, Diebstahl und ein Defekt des gesamten Systems verlangen eine getrennte Sicherung. Wir empfehlen zusätzlich eine Kopie außerhalb des NAS-Standorts.

Lohnt sich das NAS nur für Handyfotos?

Für eine kleine Fotosammlung und einfache Sicherungen halten wir das DXP4800 Plus für überdimensioniert. Sein Mehrwert liegt in wachsendem Speicherbedarf, mehreren Nutzern und großen lokalen Transfers. Wer diese Aufgaben kombiniert, nutzt vier Schächte und die schnelle Netzwerkanbindung deutlich sinnvoller aus.

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Daniel Weber
Redakteur Technik & Audio

Daniel Weber

Technikredakteur mit Schwerpunkt Audio, Smart Home und Mobilität. Prüft Messwerte lieber selbst nach, als Datenblättern zu glauben.

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Dipl.-Ing. (FH) Medientechnik, Hochschule Darmstadt · bei FokusTest seit 2022 · Zum vollständigen Profil

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